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Im Labor für Rechnersysteme werden die Studenten des Fachbereichs Informatik mit dem Aufbau von Rechnersystemen verschiedener Architekturen vertraut gemacht. Im Grundstudium absolvieren die Studenten hier Praktikas in den Fächern Elektronik und Digitaltechnik. Das Labor für Rechnersysteme wird auch im Hauptstudium für aufbauende und weiterführende Übungen genutzt, die besonders die Lehrinhalte der Fächer Rechnerarchitektur und Elektronik begleiten. Durch die praktische Labortätigkeit wird das Fachwissen gefestigt und an realen Hardwaresystemen geprüft. Damit werden wichtige ingenieurtechnische Kenntnisse vermittelt, die für den Schaltungsentwurf und eine hardwarenahe Programmiertechnik unerlässlich sind. Über diese studentische Ausbildung hinaus, gestattet die Ausrüstung des Labors für Rechnersysteme die Umsetzung von Diplom- und Projektarbeiten oder Entwicklungsaufgaben.
Inhaltlicher Schwerpunkt
- Hard- und Softwareentwurf kompletter Mikrocontrollersysteme
- Prozessnahe Assembler- und Hochsprachprogrammierung (C) für Mikrocontroller
- Entwicklung programmierbarer Logik (PLD, FPGA)
- Entwicklung und Verifikation digitaler Schaltungen
- Aufbau und Analyse analoger Schaltungen
Technische Ausstattung
- Arbeitsplätze mit Entwicklungs-PC, Stecksysteme für Experimentierschaltungen, Oszilloscope, Funktionsgenerator, Meßgeräte, Mikrocontroller-EVA-Boards, diverse integrierte und diskrete Hardware
- 1 Arbeitsplatz mit Programmiergerät für IC's
- 1 Logikanalysator
- 1 Arbeitsplatz für Hardwareaufbauten
- Software: Microsim zum Entwurf und zur Simulation digitaler und analoger Schaltungen, Assembler und C-Compiler für 8051, Derivate State WORKS als CASE-Tool unter Windows NT, Windows-NT-4.0-Netzwerk mit eigenem Laborserver, optional DOS/Windows 3.11 für hardwarenahe Programmierung in C++
Diplom- und Projektarbeiten im Labor für Rechnersysteme
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